Chronik der Faschingsgesellschaft
"Knappnesia" e.V.
Nicht
einen oder zwei, nein gar drei gewaltige Anläufe bedurfte es, ehe sich der
Fasching in Sulzbach-Rosenberg seinen ihm angemessenen Platz erkämpft
hatte.
Ein Foto in der Stadtchronik zeigt Mitglieder des Turnvereins in
Faschingskostümen, die sich schon 1905 am Rosenmontagszug beteiligten. Von
durchschlagendem Erfolg und von Dauer waren diese ersten Bemühungen jedoch
offenbar nicht gekrönt. Ein zweiter Anlauf wurde gewagt, als ein kleines
Häuflein von Schlesiern unter dem Namen "Silesia"
Ende Oktober 1959 den tollkühnen Entschluss fasste, zusammen mit dem Bund
der Heimkehrer den alten und neuen Sulzbach-Rosenberger Bürgern im Fasching
1960 mehr als Bratwurst und Bier zu bieten. Initiator war der unvergessene
Oswald Jüttner. Den Vorsitz der zu diesem
Zeitpunkt noch lockeren Gemeinschaft übernahm Horst-Dieter Nerlich, damaliger Redakteur der Sulzbach-Rosenberger
Zeitung. Zweiter Vorsitzender und Präsident wurde Oswald Jüttner. Seine Frau Lotte war Schriftführerin, Georg
Fuchs wirkte als Hofmarschall und Erwin Krüger als hart rechnender
Finanzminister. Gardekommandeuse Roswitha Mader
bildete damals die Prinzengarde aus. Gardebetreuerin war ihre Mutter Paula,
die auch mit im Elferrat saß. Als erstes Sulzbach-Rosenberger Prinzenpaar
eröffneten Kurt Priem und Barbara Golombek am 23.
Januar in der Gaststätte "Bastei" den Fasching 1960.
Der kühne Versuch gelang, die Saison wurde ein Erfolg. Das machte Mut, und
so wurde am 23.10.1960 die nächste Runde vorbereitet. Diese
Faschingsdämmerung fand noch mehr oder weniger Inkognito in der Bastei
statt. Als Gast hatte man den damaligen Chefredakteur der
Sulzbach-Rosenberger Zeitung, Joachim Kubeng,
eingeladen. Diese Zusammenkunft endete schließlich mit der Namengebung der
Gesellschaft. Sie wurde "Knappnesia" getauft, in Anlehnung
an die Sulzbacher Bergknappen und die ebenfalls dem Bergbau verbundenen
Schlesier.
Das Präsidium übernahm Horst-Dieter Nerlich, zum
bewährten Stamm der Aktiven stieß Rudolf Mader als Hofmarschall und Josef
Berger als Kassier. Siegfried Müller wirkte als Zeremonienmeister, dessen
Treue zur Faschingsgesellschaft es mit sich brachte, dass er ihren
Werdegang bis 1985 aufgezeichnete und so eine Grundlage für diesen
Rückblick geschaffen wurde.
1961 wurde Joachim Kubeng zum Präsidenten
ernannt, auch Ute Kick beteiligte sich schon als Gardistin in der
Gesellschaft und gehörte ihr, bis zu Ihrem frühzeitigem Tod 2004, an. Als
Kostüm- und Tanzministerin leistete sie über viele Jahre wertvolle Arbeit.
1962 wurde Oswald Jüttner zum Präsidenten
bestellt und auch Franz Kick, späterer und heute noch amtierender
Präsident, gab in jenen Jahren schon sein erstes Gastspiel als Bayerischer
Bänkelsänger bei der Knappnesia.
1965 brach nach dieser schönen Zeit eine Flaute über die junge Knappnesia
herein. Zuerst sollte es nur eine schöpferische Pause bis zum nächsten Jahr
sein. Einige aber wollten gar nicht mehr weitermachen. Siegfried Müller und
Kassier Josef Berger vom alten Vorstand bemühten sich leider vergeblich,
das närrische Treiben wieder aufleben zu lassen. Zu alledem erkrankte auch
noch der bis dahin nimmermüde Oswald Jüttner und
verstarb 1970. So musste sich Zeremonienmeister und Kassier damit begnügen,
die Garderobe und Ausrüstungsgegenstände zu pflegen und auf bessere Zeiten
zu hoffen.
Die besseren Zeiten sollten aber erst nach fünfjähriger Pause anbrechen,
dem damit dritten Anlauf. 1970 erfuhr Konsumgeschäftsführer Georg Fuchs
durch die Zeitung von einem vergeblichen letzten Anlauf bei einer
Zusammenkunft im Gasthaus "zur Sonne". Er reaktivierte den
ehemaligen Mundschenk der Knappnesia, Gerhard Altendorff.
Auch Siegfried Müller und Josef Berger waren natürlich sofort Feuer und
Flamme, Stadtrat Franz Kick und seine Frau Ute schalteten sich erneut ein,
dazu Stadtrat Hans Thurner und Heinz Jäger. Wie Phönix aus der
Aschermittwoch-Asche stieg die Knappnesia nun wieder aus der Versenkung ans
Tageslicht. Die Session `71 fand allerdings noch ohne Prinzenpaar und eigener
Garde statt, stattdessen sprang die Garde des TUS Rosenberg kurzfristig
ein.
Die bekannte fränkische Faschingsgesellschaft Blau-Rot Unterasbach wurde
als Patenverein gewonnen. Ihr Präsident Keller stand dem neuen
Sulzbach-Rosenberger Präsidenten, Oberregierungsrat Heinz Zimmermann, mit
Rat und Tat zur Seite. Mit Volldampf voraus und unter Mitwirkung von 28
"neuen" und "alten" Aktiven, mit Garde, Hofstaat,
Elferrat und natürlich Prinzenpaar ging es in ein neues närrisches Treiben.
Ein Meilenstein war dann der 11.11.1971 im Kettelerhaus,
als die Unterasbacher als Patengesellschaft im prunkvollem
Ornat erschienen, ebenso wie zur Inthronisation des Sulzbach-Rosenberger
Prinzenpaares, am 05.01.1972 im Josefshaus.
Das bewährte Team dieses dritten Anlaufs blieb zusammen und gewann in 1.
Bürgermeister Hans Göth, Brauereibesitzer Adolf
Eberwein, MH-Arbeitsdirektor W. P. Schmidt, Gewerkschaftsbevollmächtigten
Wolfgang Sieler, Sparkassendirektor Jakob Mutzbauer und Möbelhändler Alois Münch gewichtige
Ehrensenatoren hinzu, welche die Faschingsgesellschaft sehr tatkräftig
unterstützten. Der erste Faschingszug am Faschingsdienstag 1973 durch die
Straßen der Herzogstadt löste endgültig den Knoten. Damit alles seine
Ordnung habe und um den Willen zum Fortsetzen zu bekunden, trat die
Faschingsgesellschaft nun auch dem Ostbayerischen Faschingsverband, dem
Landesverband Ostbayern im Bund Deutscher Karneval, bei.
Aber bald danach drohte das Narrenschiff erneut zu kentern. Die Garde hielt
sich mit acht Mädchen und ohne Kommandeuse mühsam
über Wasser. Ein Prinzenpaar wollte sich gar nicht einfinden. Schließlich
konnten doch noch Hermann I. und Gisela I. gewonnen werden. Die Saison
verlief dann besser, als erwartet. Am Faschingszug nahmen zahlreiche
Gesellschaften teil, dazu in nie da gewesenem Engagement die örtlichen
Vereine. Und bald nach dem Comeback der Faschingsgesellschaft Knappnesia
wurde der Neujahrsempfang des Bürgermeisters im historischen Rathaussaal zu
einer langjährigen, traditionellen Einrichtung. Sulzbach-Rosenberg
entpuppte sich überraschend als eine Faschingshochburg der Oberpfalz.
Franz Kick und Hans Thurner übernahmen im Jubiläumsjahr 1975 das närrische
Zepter, nachdem der bisherige Präsident Gerd Altendorff
aus gesundheitlichen Gründen diese Aufgabe nicht mehr wahrnehmen konnte.
Auch dem Elferrat und der Garde schlossen sich neue Freunde an. Unter der
bewährten Führung von Franz Kick und vor allem wegen der Aktivitäten eines
sehr engagierten Vorstandes
wuchs die Knappnesia im Laufe der Jahre zu einer starken Mannschaft heran,
die sich auch im Landesverband etablieren konnte und sich dort einen
angemessenen Platz erarbeitete. Dies spiegelt sich u. a. darin, dass der
ehemalige Vizepräsident der FGK, Bernd Friese, in den 90'er Jahren als 2.
Vorsitzender in den Vorstand des Landesverbandes Ostbayern gewählt wurde.
Nicht nur in der Stadt, auch im Landkreis und über dessen Grenzen hinaus
machte sich die Knappnesia in den folgenden Jahren einen klangvollen Namen.
Mehr und mehr Vereine und Verbände holten sich die Gesellschaft um ihre
Veranstaltungen zu bereichern. So wurde die Knappnesia 1985 zum ersten Mal
zu einer Veranstaltung der Sulmtal Narren ins
Baden-Württembergische eingeladen. Dies geschah unter anderem durch Vermittlung
des Winzers Theo Haberkern aus Erlenbach, der seit 1979 zu den Freunden der
Gesellschaft zählte. Dass die FGK auch hier überzeugen konnte, beweisen die
vielen weiteren Einladungen, die danach folgten.
Doch die Aktivitäten der Knappnesia sollten nicht nur auf das Inland
beschränken bleiben. Da sich die Garde in den letzten zwanzig Jahren zahlen-
und leistungsmäßig kontinuierlich steigerte und hoch motiviert ist, blieb
der Erfolg nicht aus. Die tänzerischen Darbietungen der Garde finden überall
große Anerkennung. Dies ist neben viel Training auch ein Verdienst der seit 1985
bis 2010
als Ausbilderin der Garde
tätigen Patricia Ederer. Gute Leistungen werden belohnt und deshalb gibt es
manchmal auch Einladungen ins Ausland, wo eben unsere Garde der
Faschingsgesellschaft Knappnesia in Frankreich, der Tschechei und
Österreich während internationaler Gardetreffen auftritt und zusätzlich bei
vielen Galaabenden im Ausland durch begeisterten Applaus gefeiert wird.
So konnten in jüngster Zeit durch die engagierte Mitwirkung aller Aktiven
viele Erfolge gefeiert werden. Die "Krönung" der
Faschingssessionen der letzten Zeit war zweifellos 1995 ein ca. 20-minütige
Auftritt unserer Tanzgarde beim Bayerischen Fernsehen im Rahmen der Sendung
"Unter unserem Himmel", sowie der Ostbayerische Faschingszug im
gleichen Jahr mit sensationellen 3.000 aktiven Teilnehmern und 20.000
Zuschauern. Auch eine Einladung zum Auftritt am unsinnigen Donnerstag im
Bayerischen Landtag in München und der Besuch im Bundeskanzleramt stellt
für uns eine Auszeichnung dar. Darbietungen auf der Landesgartenschau in
Amberg und desgleichen viele Auftritte der Garde bei Firmenjubiläen und
Familienfesten auch außerhalb der Faschingssessionen sprechen natürlich
gleichermaßen für den Erfolg. Ebenso gestalteten wir bereits dreimal viel
umjubelte Auftritte bei den Faschingszügen und Galaabenden in Metz/Frankreich.
Im Jahr 2004 war es dann wieder soweit: die F.G. Knappnesia war zu ihrem
44-jährigen Jubiläum erneut Ausrichter des Ostbayerischen Faschingszuges.
Die Bilanz: mit ca. 75 teilnehmenden Faschingsgesellschaften, Kapellen,
Spielmannszügen und Vereinen bzw. Gruppierungen sowie offiziell geschätzten
30.000 Zuschauern und einem sehr großen Medienecho war es der größte
Faschingszug, welcher bisher jemals in der Herzogstadt stattgefunden hat.
Als eine besondere Wertschätzung empfinden wir auch unseren 2. TV-Auftritt
in der "Münchner Abendschau" des Bayerischen Fernsehens im
Februar 2006, wobei u. a. Ausschnitte aus dem Gardetanz und dem aktuellen
Showtanz live gesendet wurden.
Eines
der einschneidensten Ereignisse in der
Vereinsgeschichte selbst war der Erwerb und Grundrenovierung unseres
Vereinsheimes im Jahr 1990. Im Sommer '96 wurde eine Dachfläche von 450 m²
mit einem freiwilligen Arbeitsaufwand von über 1700 Stunden komplett
saniert. Im Jahr darauf wurden die Club- und Gesellschaftsräume komplett restauriert,
was ebenfalls über 2500 Arbeitsstunden erforderlich machte. Erneut Dank der
Unterstützung vieler Freunde, Gönner und nicht zuletzt der Aktiven wurde in
den Jahren 1999 bis 2001 die Bauabschnitte fünf bis sieben beendet. Ende
2003 wurde der achte Bauabschnitt beendet, welcher von den Aufwendungen der
gewaltigste von allen war. Dabei wurden die sanitären Anlagen und die
Heizungsanlage mit allen Zu- und Ableitungen modernisiert, sowie auch die
Zugänge und Foyers für den Trainingssaal und für das Vereinsheimes
saniert. Ebenso wurden für den Kostümraum und den Kostümverleih neue Räume
geschaffen. In diesem Rahmen wurden 500 m² Fläche verputzt, 320 m² Wand-
und Bodenfliesen verlegt, alle Elektroinstallationen neu verlegt und eine
teilweise komplett neue Dachkonstruktion aufgesetzt. Nicht weniger als 40
freiwillige Helfer haben in diesen Bauabschnitt 6.500 Arbeitsstunden
investiert, unterstütz von vielen Sulzbach-Rosenberger Handwerksbetrieben.
An dieser Stelle nochmals ausdrücklich herzlichen Dank an alle diejenigen,
welche an diesen finanziellen und zeitaufwendigen Kraftakten beteiligt
waren.
Weitere herausragende Begebenheiten waren und sind die Besuche des
rheinischen Karnevals erstmals im Fasching 1984 und die Teilnahme an den
großen Rosenmontags-Umzügen in Eschweiler/Aachen. Dabei wurden
freundschaftliche Kontakte zur
Eschweiler Narrenzunft "Pumpestich" geschlossen. Diese Kontakte wurden so
eng, dass die "Narren vom Rhein" 1987 den ersten von mehreren
Gegenbesuchen starteten. Mit Hilfe der inzwischen großen und treuen Schar
von Freunden und Förderern der FGK konnten die Aktiven die Farben der Stadt
Sulzbach-Rosenberg in den folgenden Jahren viele weitere Male in den
nördlichen Gefilden vertreten. Auch bei der zweiten Partnergesellschaft, den
Sulmtal Narren aus dem Württembergischen Ellhofen, waren wir bei mehreren Besuchen mit
grandiosen Auftritten zu Gast. Mit den Sulmtal
Narren findet einmal im Sommer ein grandioses, gemeinsames Campingwochende statt, wobei der Veranstaltungsort und
Ausrichter jedes Mal wechselt. Mit diesen beiden Gesellschaften findet
immer noch ein reger Austausch statt.
Ein alter und selbstverständlicher Brauch der Knappnesia ist es, nicht nur
für gesunde, rege Menschen zu tanzen und zu lachen, sondern auch für
Behinderte und Ältere. So gestaltet sie alljährlich mehrere
Wohltätigkeitsveranstaltungen mit. Aus alter Tradition besucht sie im
Fasching unentgeltlich die Alten- und Pflegeheime mit Garde und Hofstaat,
um auch deren Bewohnern eine Freude zu bereiten. Ebenso führt sie für
Senioren und Behinderte alljährlich einen Faschingsnachmittag mit ihrem
vollem Tanz- und Showprogramm durch. Und natürlich nicht nur den "großen
Narren" will die Gesellschaft Freude und Abwechslung bringen, sondern
auch den Kleinen. Deshalb stellt sie jedes Jahr einen Kinderfasching mit
viel Spiel, Spaß und Geschenken auf die Beine.
Naturgemäß interessiert sich die Faschingsgesellschaft Knappnesia auch für
das fast verschollene Faschingsbrauchtum der Oberpfalz. Dazu zählt der
alljährliche "Kehraus" am Faschingsdienstag, bei dem mit viel
Kostümaufwand, Schauspielerei und einer geziemten Trauerfeier mit Grabrede
der Fasching in Person des jeweiligen Faschingsprinzen "begraben"
wird. Nicht nur "Krokodilstränen" der trauernden
"Hinterbliebenen", sondern auch kräftige Gerstensaft-Güsse aus
Maßkrügen bereiten dabei dem Fasching ein feuchtfröhliches Grab. Somit
wurden im Laufe der Jahre bereits Prinzen - und manchmal auch
Prinzessinnen - "um die Ecke gebracht".
Ein weiterer Beitrag zur Wiederbelebung alten Faschingsbrauchtums steht
seit 1984 in der Chronik der Knappnesia: In diesem Jahr fand am
Aschermittwoch zum ersten Mal ein großer "Fischzug" statt,
angeregt und organisiert vom damaligen Prinzen Sepp Lösch. Dieser Fischzug
nimmt seinen Ausgang an der Fürstenquelle im "Bochviertel",
wo zum Zeichen des endgültigen Abschieds vom Fasching Geldbeutel
ausgewaschen und mitgebrachte Bierkrüge mit Wasser gefüllt werden. Alle
Teilnehmer am Fischzug gehen in Schwarz und während des Umzuges durch die
Wirtshäuser der Sulzbacher Altstadt herrscht auf den Straßen strengstes
Stillschweigen und tiefste Trauer. In den Gasthäusern dagegen ist
fröhlicher Umtrunk zu sauren Heringen und Brot erlaubt. Die Knappnesia ist
bestrebt, diesen Fischzug zum traditionellen Bestandteil der "fünften
Jahreszeit" in Sulzbach-Rosenberg werden zu lassen und folgt heuer zum . Male in ununterbrochener Folge diesem Brauch.
Doch die Regsamkeit der Vereinsmitglieder beschränken
sich nicht nur auf die "fünfte Jahreszeit". So bereichert die
Knappnesia seit 4 Jahrzehnten das große Sulzbach-Rosenberger
Altstadtfest mit ihrer beliebten "Oberpfälzer Schmankerlbude" und
die Rosenberger Kirchweih mit der Weinlaube, die inzwischen beide zu einem
festen Bestandteil dieser Feste zählen.
Ebenso feiern wir heuer zum . Mal die Knappnesia Heimkirchweih, welche gleichfalls ein
lebhaftes Echo bei der Bevölkerung unserer Herzogstadt findet.
Nach all den Strapazen, die der Fasching für die aktive Mannschaft so mit
sich bringt, pflegt die Knappnesia natürlich auch das zwischenmenschliche
Miteinander und die Kameradschaft. Sie organisiert für Ihre Aktiven
jährlich gemeinsame Fahrten u.a. zum rheinischen
Karneval, Weinfahrten ins Württembergische, nach Frankreich, in die
Tschechei, nach Südtirol, Slowenien und 1997 sogar einen Flug an die
Türkische Riviera.
Vom
Gründungstag einer Narrengilde in der alten
Herzogstadt
Sulzbach-Rosenberg an war es das Prinzip der
Knappnesia, allen Menschen in der fünften Jahreszeit und darüber hinaus
Freude und Abwechslung vom grauen Alltag zu bereiten. An diesem Grundsatz
wird sie auch in Zukunft festhalten.
Die F.G. Knappnesia besteht
aus nun ca. 320 Mitgliedern und davon sind 60 aktiv. Sie ist damit einer
der engagiertesten und mitgliederstärksten
Vereine im gesamten Landesverband Ostbayern. Alle Aktiven der FGK arbeiten uneigennützig
und aus Idealismus und ihr vornehmstes Ziel und damit maßgebliche Ursache
des Erfolges der Faschingsgesellschaft Knappnesia ist es, Freude zu
bereiten. Dies hat sich seit der Gründung unseres Vereins nicht verändert,
und so soll es künftig bleiben, auch wenn es für den ein oder anderen in
Zeiten wirtschaftlicher Krisen nicht einfach ist oder oftmals als unsinnig
erscheint.
Durch die schmeichelhafte Reihe unserer Ehrensenatoren und Sponsoren fühlen
wir uns in unseren Entscheidungen, unserer Handlungsweise, unseren
Grundsätzen und unseren Zielen bestätigt. Ihnen danken wir hiermit nochmals
aus das herzlichste für die oft gewährten Unterstützungen, gleichgültig
welcher Art sie auch waren.
Hiermit sei Dank gesagt an alle Knappnesianer, -
ob aktiv oder passiv, ob Helfer im Hintergrund oder Sponsor, ob auf der
Bühne stehend oder im Saal sitzend - ihr seid ein sonniges Völkchen.
Klaus Grohal